Signalnebenuhren


Einleitung

Im folgenden Beschreibe ich die Funktionsweise von Signalnebenuhren anhand einer Elfema Signalnebenuhr Baujahr 1970


Verwendungszweck

Die Nebenuhr mit Signaleinrichtung ist in einem Gehäuse aus Holz untergebracht. Das Gehäuse ist verschließbar. Ein kräftiges Schwingankerwerk, welches durch die Steuerimpulse der Hauptuhr betätigt wird, treibt das Zeigerwerk sowie die Signaleinrichtung an. Die Länge der Signaldauer wird durch den eingebauten Bimetellregler bestimmt. Eine Sicherung von 2 A sichert die Anlage vor Überlastung.

Die Signalnebenuhr findet ihren Einsatz in Gebäuden, in denen Signale abweichend zu denen der Hauptuhr ausgegeben werden sollen. Beispiel: In Haus 1 soll es 12.00 Uhr klingeln, aber in Haus 2 erst um 12.15 Uhr. In diesem Falle wäre die Signalnebenuhr in Haus 2 untergebracht.


Elfema Signalnebenuhr im Holzkasten. Einfaches Nebenuhrwerk mit Signaleinrichtung


Schwingankerwerk

Zeichnung eines Schwingankerwerkes, wie es in der Signalnebenuhr zum Einsatz kommt



Signalabgabe

Wenn die Signalgabe durch die Signaleinrichtung erfolgt, wird wie im Schaltbild (unten) beschrieben, der Schalter "S" geschlossen und dadurch einmal das Signal über den Kontakt "a III" an plus gelegt. Das Signal ertönt. Zu gleicher Zeit wird über "a I" der Bimetallschalter "BS" an Spannung gelegt. Dieser erwärmt sich und schließt nach ca. 8 bis 15 Sekunden den Kontakt "B". Dieser legt das Relais "R" an plus, Relais "R" zieht an, schließt "r II" für Haltestrom und öffnet "r I", wodurch das Signal erlischt. Öffnet "r III", der Bimetallschalter ist dadurch spannungslos, kühlt ab und geht in die Ruhelage zurück. Die Einstellung der Signaldauer kann durch Verstellen des Potentiometers "P" geändert werden.



Schaltplan

Signalnebenuhr Elfema, RFT, GW Zeichnung


Ihre Meinung ist gefragt!

0 Kommentare




(C) 2004 bis 2018 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken