"schleichende" Sekunde

Information

Diese Nebenuhren haben ebenfalls eine Sekundenzeiger. Aber der Zeiger springt nicht in Sekundenschritten, sondern "schleicht" allmählich, weil er durch einen Synchronmotor angetrieben wird. In der 60 Sekunde bleibt dieser Zeiger stehen und geht erst mit dem nächsten Minutenimpuls weiter, so dass der Sekundenzeiger minütlich synchronisiert wird. So wird verhindert, das der Zeiger bei der einen Uhr auf der 10. Sekunde steht und der Minutenzeiger weiter springt, während er bei einer anderen noch bei der 40. Sekunde steht. Solche Uhren finden Sie auf Bahnhöfen.

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1 Kommentar

23.10.2012 12:58 Dieter Stohr
Ich möchte was berichtigen: Wenn der Sekundenzeiger schleichen würde, dann würde er die volle Umdrehung bis zum Minutensprung nicht schaffen und jede Minute noch weiter hinterherhängen. Beim voreilenden Sekundenzeiger hingegen arbeitet er sich im Laufe einer Umdrehung ca. 2 Sekunden heraus und stoppt am Ende des Umlauf, bis er beim nächsten Minutenimpuls wieder freigegeben wird.